SHAPE-Kurzbeschreibung

SHAPE- das innovative Design-Tool für Modedesigner und Modellmacher

Modedesigner übergeben ihre Skizze üblicherweise einer Schnittfachkraft, die dann alles Weitere mithilfe der Schnittentwicklung steuert. So einfach wie es klingt ist es jedoch nicht.

Die Effizienz der 2D-Schnittkonstruktion in industrieller Produktentwicklung wird seit langem bezweifelt. Schnittentwicklung gilt heute als Nadelöhr, als zeitraubend und fehleranfällig. Mit dem Konzept einer virtuellen Produktentwicklung steht die klassische Schnittentwicklung im Widerspruch, da sie physische Prototypen und Anproben erfordert. Bisherige 3D-Lösungen konnten an dieser Tatsache nichts ändern, denn sie nutzen gerade die Schnittdaten für die 3D-Darstellung.

SHAPE ist innovativ und setzt bereits in der Phase der Kollektionsplanung an, wo Produktentwickler die Anzahl neuer modischer Formen festlegen. Mit SHAPE lassen sich diese Formen sehr schnell erstellen und in 3D prüfen, während dazu passende Basisschnitte mit hoher Passformqualität von der Anwendung automatisch erzeugt werden.

SHAPE lässt sich von Designern und Schnittmachern steuern, deren Kreativität und Effizienz in dieser Phase entscheidend geboostet wird. In einem spielerisch kreativen Workflow werden Formen erstellt und an Edith 3D-gefittet. Edith ist unser virtuelles bzw. 3D-gedrucktes Model.

Die so entstandenen 3D-Formen können zu einem sehr frühen Zeitpunkt einem 3D-Artist zur Produktvisualisierung übergeben werden. Der Basisschnitt kann jederzeit für eine schnitttechnische Ausarbeitung abgerufen werden. SHAPE macht den Designprozess damit unabhängig von Schnittentwicklung. Andererseits wird das Thema Passformentwicklung qualitativ verbessert und beschleunigt. Viele digitale Anschlussmöglichkeiten mit interessanten Optionen (3D-Scan, 3D-Druck, 3D-Visualisierung, 3D-Animation) ergeben sich.

SHAPE und konsequente virtuelle Produktentwicklung

Da unser Tool zum denkbar frühesten Zeitpunkt 3D-Daten erzeugt, sind nun ideale Voraussetzungen für die virtuelle Produktentwicklung gegeben, die eine ressourcenschonende und nachhaltige industrielle Produktion ermöglicht. Auf diese Weise wird nur produziert, was gefällt und geordert wird. Erst bei Produktionsstart finden die handwerklichen Prozesse statt.

Alternativ kann das Modell auch konventionell entwickelt werden. SHAPE lässt sich in bestehende industrielle Abläufe einfügen, denn auch hierfür wurde unser Workflow entwickelt. In jedem Fall sind Qualitäts- und Zeitvorteile zu erwarten.